Verfasste Studierendenschaft

Artikel [SCORE 0.885999798774719]

Abwicklung der Mitbestimmung: Jeder gegen Jeden

Verfasste Studierendenschaft

Mit dem Urteil zur 6. Novelle des Hochschulrahmengesetzes haben die Richterinnen und Richter am Bundesverfassungsgericht nicht nur das Gebührenverbot im Erststudium, sondern auch die bundesweite Absicherung der studentischen Interessenvertretung aufgehoben. Der Demokratieabbau an den Hochschulen kann damit noch weiter vorangetrieben werden. In der „Dienstleistungshochschule“ sollen Studierende nicht als gleichberechtigte Mitglieder über ihr Studium und die Hochschulentwicklung in einem gesellschaftlichen Kontext mitentscheiden, sondern sich ihre „Mitbestimmung“ über Marktmacht erkaufen. Durch ihre Gebühren, so wird propagiert, könnten sie sogar einen größeren Einfluss geltend machen, als bisher.

Artikel [SCORE 0.621481955051422]

Politik- und Meinungsfreiheit für die Studierendenschaften

Politisches Mandat

Die Auseinandersetzung um die Verfassten Studierendenschaften und ihr Politisches Mandat ist inzwischen über 40 Jahre alt. In Bayern und Baden-Württemberg hat diese Auseinandersetzung in den 70er Jahren zur Abschaffung der selbstverwalteten Studierendenvertretungen geführt; eine institutionell abgesicherte Interessenvertretung wird den Studierenden in diesen Bundesländern so bis zum heutigen Tage verwehrt. In allen anderen Bundesländern müssen immer neue Generationen von Studierenden darum kämpfen, dass ihre Vertretungen sich ohne Zensur und strafrechtliche Konsequenzen zu gesellschaftlichen Problemen äußern dürfen.

Artikel [SCORE 0.127711087465286]

Mitbestimmung illegal?

Verfasste Studierendenschaft

Warum brauchen wir eine bundesweit abgesicherte Verfasste Studierendenschaft? Woher kommt die Verfasste Studierendenschaft? Während die Hochschule zum Dienstleistungsunternehmen wird, stehen auch unbequeme Studierendenvertretungen vor der Abschaffung - wenn diese nicht bundesweit abgesichert wird.

Artikel [SCORE 0.125929206609726]

Eine kurze Geschichte der Verfassten Studierendenschaft

Verfasste Studierendenschaft

Erste Ansätze der verfassten Studierendenschaft (VS) gab es schon im 19. Jahrhundert (z.B. der vom Königreich Württemberg 1821 anerkannte, frei gewählte "Tübinger Studentenausschuss"). Eine systematische Ausweitung der Idee, die Studenten in Studentenschaften zu vereinen, lag jedoch bis Anfang des 20. Jahrhunderts weitgehend in den Händen von Burschenschaften. Aus dem Kleinbürgertum bildete sich darauf hin eine liberale frei-studentische Bewegung, die zum Ziel hatte, jenseits von Burschenschaften eine Vereinung der Studierenden zu erreichen.

Artikel [SCORE 0.125792518258095]

Verfasste Studierendenschaft - Hintergrundartikel

Verfasste Studierendenschaft

An der Hochschule bilden Studierende zahlenmäßig zwar die größte Gruppe; dennoch haben sie nach dem derzeitigen Modell der professorendominierten Gruppenhochschule in den akademischen Gremien nur eine relativ einflusslose Minderheitenposition. So haben sie beispielsweise formal Stimmrecht in den universitären Selbstverwaltungsgremien, doch die Stimmverteilung in den universitären Gremien ist eindeutig undemokratisch organisiert.

Artikel [SCORE 0.122527860105038]

Rudolfs Reste-Rampe

Verfasste Studierendenschaft

Der Artikel des UniSpiegel über die „Chaostruppen“ der ASten in Deutschland lädt dazu ein einige Worte über journalistische Qualitätsmerkmale fallen zu lassen. Wer etwas mit der Materie vertraut ist weiß, dass der Artikel schlecht recherchiert ist und wer auch nur interessiert liest wird herausfinden, dass die gestellte Frage überhaupt nicht beantwortet wird. Stattdessen werden fröhlich und unreflektiert Klischees reproduziert. So wird der Artikel aber ungewollt doch noch zur Antwort seiner Frage und damit dann doch wieder lesenswert.

Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, dass sie verdient war.
(Gaius Cornelius Tacitus (um 55 - nach 115), römischer Historiker und Politiker)



Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben


219 Hintergrundartikel
in 40 Themen

Wähle einen Ort: