12.05.2010
22:00h
15.05.2010
22:00h

Termin

Bundesweites Vernetzungstreffen in Darmstadt

Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! Weltweit sind Umstrukturierungen aller Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und die Privatisierung treffen uns alle!

Vom 13.-16. Mai 2010 findet das nächste bundesweite Bildungsstreik-Vernetzungstreffen in Darmstadt statt. Dazu laden wir Dich ganz herzlich ein, das verlängerte Wochenende mit engagierten Menschen aus ganz Deutschland zu verbringen. Da der desolate Zustand im Bildungssystem sich nicht nur auf einzelne Probleme in der akademischen oder schulischen Bildung reduzieren lässt, muss dementsprechend der Protest durch ein breites Bündnis aller getragen werden. Bundesweit haben sich viele Auszubildende dafür ausgesprochen, ihre Beteiligung am Bildungsstreik auszuweiten. Dieses Vernetzungstreffen soll uns die Möglichkeit geben, gemeinsam den Bildungsstreik 2010 weiter zu gestalten.

Der Ablauf ist bisher wie folgt vorgeschlagen:

  • Am Donnerstag bekommen Studierende, SchülerInnen und Auszubildende die Möglichkeit der internen Vernetzung und der Ausarbeitung inhaltlicher Schwerpunkte.
  • Am Freitag steht die Vernetzung zwischen den Gruppen im Vordergrund. Dabei sollen die Probleme in den Strukturen des Bildungsstreiks thematisiert und Lösungen zur Überwindung dieser gesucht werden.
  • Das restliche Wochenende steht als OpenSpace für die Planungen des Bildungsstreiks diesen Sommer zur Verfügung.

Abgerundet wird das Programm unter anderem durch eine Nachttanzdemo Freitag abends durch die Darmstädter Straßen.

Für Übernachtungsplätze und das leibliche Wohl wird gesorgt sein.

Pressemitteilungen im Zusammenhang mit dieser News:

Organisationen:

Wer also auf das Politische Mandat verzichtet, macht sich zum Sachverwalter der Autorität, akzeptiert das ihm zugewiesene Ghetto und bietet der Gesellschaft die Möglichkeit, die Universität nach Belieben zu manipulieren. Mit dem Lockruf nur und ausschließlich die Interessen der Studenten vertreten zu wollen, ziehen diese trojanischen Pferde als fünfte Kolonne der Obrigkeit in die studentische Selbstverwaltung ein, wo sie mit Bienenfleiß alles verwalten, ohne etwas zu ändern.
(Bonner AStA-Zeitung 66/67)

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