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Das sogenannte "Politische Mandat"

Politisches Mandat

Die Studierendenschaften wurde zu einer Zeit institutionalisiert, für die vielleicht paradigmatisch der Satz von Willy Brandt “Mehr Demokratie wagen!” 19 zu gelten hat. Es gehörte zum Programm, dass politische Verantwortung aktiv mitgetragen und mitbestimmt werden sollte. Die Institutionalisierung von allerlei Verbänden, Gewerkschaften, und Körperschaften unterschiedlicher Art sollte helfen, Demokratie und Politik nicht nur auf Landes- und Bundesebene passieren zu lassen. So wurde erreicht, dass bestimmte Interessensgruppen besser einen gemeinsamen Willen formulieren konnten, und in der anderen Richtung auch besser von anderen Gruppen ansprechbar sein würden. Genauso argumentierte daher das Bundesverwaltungsgericht20 zur Rechtfertigung der Studierendenschaft als sogenannte Zwangskörperschaft . Die BürgerInnen sind nämlich eigentlich per Gesetz vor unnötigen Zwangsmitgliedschaften in Körperschaften zu schützen. Aus diesem Grunde klagten einige Studierende, weil sie nicht automatisch mit ihrer Immatrikulation Mitglied der jeweiligen Studierendenschaft sein wollten. Aber wie gesagt, beschied das Bundesverwaltungsgericht, dass ein Pflichtverband für die Studierenden sinnvoll sei, um adäquat studentische Aufgaben wahrnehmen zu können.



Ein Grauen für alle, die ins Netz schreiben


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